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dead7 veröffentlichen Video zur neuen Single „Cannibal“

Die Alternative-Metal-Band dead7 aus St. Louis, Missouri, meldet sich mit neuem Material zurück: Das Quartett hat die Single „Cannibal“ veröffentlicht und dazu ein offizielles Musikvideo präsentiert. Der Song markiert einen weiteren Schritt in der musikalischen Entwicklung der Band, die in den vergangenen Jahren mit ihrem unabhängig erarbeiteten Sound bereits Millionen Streams und eine wachsende Fangemeinde generieren konnte.
dead7 besteht aus Jason Kozik am Gesang, Dexter Greer und Tim Quinn an den Gitarren, Stephen Salyer am Bass sowie Zach Guinn am Schlagzeug. Die fünfköpfige Besetzung aus St. Louis hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht, indem sie dichte, gitarrengetriebene Grooves mit mitreißenden elektronischen Elementen, atmosphärischen Keyboard-Flächen und einem ausdrucksstarken Gesangsstil verband. Dieses Zusammenspiel aus harten Riffs und modernen Produktionselementen prägte bereits das Full-Length-Debütalbum der Band, das unter dem Titel „Love What You Can While You Got Something Left To Love“ über SharpTone Records veröffentlicht wurde und der Band international Aufmerksamkeit verschaffte.
Ein Song über den Kampf mit sich selbst
Inhaltlich setzt sich „Cannibal“ mit einem Thema auseinander, das viele Menschen auf die eine oder andere Weise kennen: der innere Kampf gegen negative Gedanken, die das eigene Denken und Fühlen beherrschen. Der Track beschreibt damit im Kern einen Konflikt mit sich selbst, der weit über momentane schlechte Laune hinausgeht und tief in psychische Belastungen hineinreicht.
Frontmann Jason Kozik erklärt die Hintergründe des Songs sehr persönlich: „‚Cannibal‘ ist ein Song, der zeigt, wie sich jemand mit einer psychischen Störung fühlen kann. Dieser Song taucht tief in die Gefühle und Gedanken ein, mit denen ich im Kampf gegen schwere Depressionen konfrontiert war. Egal wie gut die Dinge im Leben laufen oder was auch immer Positives passiert, da ist immer noch dieser eine Gedanke in deinem Kopf, der dich davon abhält, das Leben und die Dinge darin zu genießen.“ Diese Offenheit verleiht dem Song eine zusätzliche emotionale Tiefe und macht deutlich, dass die Band mit „Cannibal“ nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich an ihre Grenzen gegangen ist.
Kozik betont zudem, dass die Band beim Schreiben des Stücks bewusst ihre gewohnten Pfade verlassen hat: „Wir wollten eine gute Balance zwischen der schwereren Seite unserer Instrumentals finden und gleichzeitig ein paar neuere Dinge für uns einbauen.“ Damit verweist der Sänger auf eine kreative Weiterentwicklung, die sich sowohl in der Instrumentierung als auch in der songwriterischen Herangehensweise widerspiegelt.
Musikalische Ausrichtung und Hintergrund der Band
„Cannibal“ wird als düsterer, gitarrenlastiger Track beschrieben, der die für dead7 typische Mischung aus harten Riffs und elektronischen Akzenten weiterführt, dabei aber zusätzliche Facetten offenbart. Die Band hat sich damit erneut der Aufgabe gestellt, schwere, emotionale Themen in einen Sound zu packen, der sowohl aggressive als auch melodische Elemente miteinander verbindet. Diese stilistische Bandbreite war bereits auf dem Debütalbum „Love What You Can While You Got Something Left To Love“ zu hören, das über das Label SharpTone Records erschien und der Gruppe eine solide Basis innerhalb der Alternative- und Metal-Szene verschaffte.
Bereits vor der Veröffentlichung des Albums hatte sich dead7 unabhängig einen Namen gemacht und durch eigenständige Veröffentlichungen beachtliche Streaming-Zahlen erzielt. Der nun folgende Release von „Cannibal“ zeigt, dass die Band diesen Weg konsequent weiterverfolgt und sich dabei zunehmend traut, persönliche und ernste Themen wie psychische Gesundheit offen anzusprechen.
Video zur Single veröffentlicht
Parallel zur Single wurde auch ein offizielles Musikvideo zu „Cannibal“ veröffentlicht, das die inhaltliche Schwere des Songs visuell unterstreicht. Bildmaterial zur Band stammt von Scott Pinkston und Katie Pinkston von Silly Goose Media, die dead7 bereits in der Vergangenheit fotografisch begleitet haben. Weitere Details zu Dreharbeiten, Konzept oder Regie des Videos wurden im Rahmen der Veröffentlichung nicht genannt.
Die Meldung zur neuen Single wurde über den offiziellen Blog von Nuclear Blast verbreitet, wo auch auf weitere aktuelle Label-News verwiesen wird, etwa auf die Ankündigung des neuen Albums „Usurper“ von Kingdom of Giants inklusive des dazugehörigen „Reign“-Videos sowie auf die Nachricht, dass der Film „Back To The Beginning“ über Ozzy Osbourne und Black Sabbath in die Kinos kommt.
Einordnung
Mit „Cannibal“ liefert dead7 ein weiteres Beispiel dafür, wie moderner Alternative Metal genutzt werden kann, um ernste, oft tabuisierte Themen wie Depression und psychische Belastung in einen packenden musikalischen Rahmen zu fassen. Die persönliche Offenheit von Jason Kozik verleiht dem Song eine Authentizität, die über das rein Musikalische hinausgeht und ihn für viele Hörerinnen und Hörer greifbar macht. Für die Band aus St. Louis dürfte die neue Single ein weiterer Baustein sein, um nach dem erfolgreichen Debütalbum ihre Position innerhalb der Szene weiter auszubauen und zugleich ein Bewusstsein für psychische Gesundheit zu schaffen.
Quelle: Nuclear Blast Blog· Originalartikel ↗
Zuletzt aktualisiert: 11.10.2026, 18:14:46
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