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Green Lung veröffentlichen neues Album „Necropolitan“ und Visualizer zu „Dance To The Grave“

Die britischen Okkult-Rocker Green Lung haben ihr lang erwartetes viertes Studioalbum veröffentlicht. „Necropolitan“ ist ab sofort über Nuclear Blast Records erhältlich und markiert nach Einschätzung der Band selbst einen gewaltigen Schritt nach vorn in Sachen Songwriting und künstlerischer Vision. Gleichzeitig veröffentlichte die Gruppe einen animierten Visualizer zum Opener-Track „Dance To The Grave“.
Mit „Necropolitan“ liefern Green Lung das Album ab, das sie seit ihrer Gründung anzukündigen schienen, wie es in der Ankündigung heißt. Die Platte widmet sich thematisch dem Triumph und der Macht des Todes sowie der Natur über die Träume und die Herrschaft der Menschheit. Gleichzeitig versteht sich das Werk als große Hommage an Folklore, Okkultismus und die Heavy-Music-Szene Londons, der Heimatstadt der Band.
Der Albumtitel und seine Bedeutung
Der Name „Necropolitan“ leitet sich von den sogenannten Nekropolen ab – sieben weitläufigen Friedhofsgärten, die London umgeben und allesamt aus der viktorianischen Ära stammen. Diese historischen Totenstädte dienen Green Lung als konzeptionelle Klammer für das Album und verbinden die morbide Ästhetik der Band mit der realen Geschichte ihrer Heimatstadt. Die Verschmelzung von viktorianischem Gothic-Flair, okkulten Motiven und der Londoner Musiktradition zieht sich thematisch durch das gesamte Werk.
Statement der Band zur Veröffentlichung
Zur Veröffentlichung meldete sich die Band mit folgenden Worten zu Wort: „Wenn der Sommer stirbt, beginnen sich die Schatten zu bewegen… Necropolitan ist endlich da. Danke an alle, die dieses Album in den letzten Monaten vorbestellt, unterstützt oder weiterempfohlen haben – wir sind ewig dankbar und können es kaum erwarten, dass ihr es endlich hört.“ Weiter erklärten Green Lung, dass sie für die Feier des Releases Joseph Brett von Jackdaw Films beauftragt hätten, das Artwork von Richard Wells zu animieren und so ihren eigenen „Totentanz“ zu erschaffen. Mit dem Zusatz „Dance to the grave!“ unterstrichen sie den makabren, aber zugleich feierlichen Charakter der Veröffentlichung.
Der Visualizer zu „Dance To The Grave“
Parallel zur Albumveröffentlichung enthüllte die Band einen Visualizer zu „Dance To The Grave“, dem ersten Track der Platte. Inhaltlich beschäftigt sich der Song mit einem Memento Mori auf die aktuelle Allianz zwischen rechtsextremer Politik und der Tech-Branche angesichts der Klimakrise. Musikalisch zeichnet sich der Track durch wuchtige, schwungvolle Riffs sowie einen Mid-Section-Part aus, der gezielt auf Mitsing-Momente im Live-Kontext ausgelegt ist. Das von Joseph Brett animierte Artwork von Richard Wells visualisiert dabei den von der Band beschriebenen „Totentanz“ und greift die morbide, zugleich tanzbare Grundstimmung des Songs auf.
Verfügbarkeit und Formate
„Necropolitan“ ist ab sofort in verschiedenen physischen Formaten erhältlich. Neben der regulären CD-Ausgabe gibt es mehrere limitierte und exklusive Vinyl-Varianten, darunter eine limitierte Midnight Sparkle/Starlight Indie-Exclusive-Pressung, eine limitierte Purple-Colored-Vinyl-Ausgabe sowie eine exklusive Purple/Black-Corona-Variante. Zusätzlich werden Bundles angeboten, die das Vinyl beziehungsweise die CD mit einem offiziellen „Necropolitan“-Logo-T-Shirt kombinieren. Das Album kann über den offiziellen Link der Band vorbestellt beziehungsweise erworben werden, der Visualizer zu „Dance To The Grave“ ist über den YouTube-Kanal der Band abrufbar.
Einordnung
Mit „Necropolitan“ liefern Green Lung ein Album ab, das Fans der okkulten Riff-Kunst der Band seit Jahren erwarten. Die enge Verknüpfung von viktorianischer Friedhofskultur, Londoner Musikgeschichte und gesellschaftskritischen Themen wie der Verbindung von rechtsextremer Politik und Tech-Industrie verleiht dem Album eine zusätzliche inhaltliche Tiefe über die reine Horror- und Okkult-Ästhetik hinaus. Für die Szene des Okkult-Rock und Doom Metal dürfte die Veröffentlichung ein bedeutender Meilenstein sein, der zeigt, wie Green Lung ihre musikalische Identität weiterentwickeln und gleichzeitig ihren Wurzeln treu bleiben.
Quelle: Nuclear Blast Blog· Originalartikel ↗
Zuletzt aktualisiert: 6.10.2026, 18:18:46
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