KONZERTE
Kissin' Dynamite verabschieden sich in Köln von Frontmann Hannes Braun

Kissin' Dynamite geben am 3. Oktober im Kölner Palladium ihr vorerst letztes Konzert mit Frontmann Hannes Braun. Die Show ist Teil der „The Big Goodbye“-Konzertreihe, mit der sich die Band von ihrem langjährigen Sänger als Live-Performer verabschiedet, während dieser der Band als Songwriter und Produzent erhalten bleibt. Tickets für den Abend sind bereits restlos ausverkauft.
Der Abschied von Hannes Braun als Live-Frontmann markiert einen einschneidenden Moment in der Geschichte von Kissin' Dynamite. Die Band befindet sich derzeit auf einer besonderen Erfolgswelle: Ihr aktuelles, selbstbetiteltes Album KISSIN' DYNAMITE kletterte kürzlich auf Platz 1 der deutschen Album-Charts. Dieser kommerzielle Höhepunkt fällt somit zeitlich mit dem emotionalen Abschied ihres Frontmanns zusammen, der bekanntlich keine weiteren Tourneen mehr bestreiten möchte. Die aktuellen Shows sind daher doppelt bedeutsam – sie feiern sowohl den Chart-Erfolg als auch das Ende einer Ära.
Insgesamt wurden drei große „The Big Goodbye“-Konzerte angekündigt, von denen Köln den Abschluss bildet. Diese Shows gelten als besondere Gelegenheit für Fans, Hannes Braun noch einmal live auf der Bühne zu erleben, bevor er sich aus dem Tourleben zurückzieht. Bislang sind keine weiteren Kissin'-Dynamite-Konzerte mit dem Sänger angekündigt, was dem Kölner Auftritt zusätzliches Gewicht verleiht.
Support-Act und mögliche Setlist
Eröffnet werden die aktuellen Kissin'-Dynamite-Konzerte von der Modern-Metal-Band League Of Distortion. Sie sorgt für den musikalischen Einstieg in den Abend, bevor die Hauptband die Bühne übernimmt.
Mit Blick auf die vorangegangenen „The Big Goodbye“-Konzerte lässt sich vermuten, dass die Setlist in Köln eine umfassende Reise durch die gesamte Diskografie von Kissin' Dynamite werden könnte. Angesichts des besonderen Anlasses ist davon auszugehen, dass die Band verschiedene Schaffensphasen und Fan-Favoriten berücksichtigt, um den Abschied von Hannes Braun entsprechend zu würdigen. Eine Zugabe ist laut den bisherigen Konzerten der Reihe ebenfalls zu erwarten.
Zeitplan und Einlass
Die Türen des Palladium öffnen laut Angaben der Veranstalterseite um 18 Uhr, der eigentliche Showbeginn ist für 19 Uhr angesetzt. Orientiert man sich an den bisherigen Konzerten der aktuellen Tour, lässt sich ein ähnlicher zeitlicher Ablauf auch für den Kölner Abend erwarten, auch wenn konkrete Uhrzeiten für die einzelnen Programmpunkte nicht offiziell bestätigt wurden.
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Für Besucherinnen und Besucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchten, wird generell empfohlen, auf den ÖPNV zurückzugreifen – wie es bei Großveranstaltungen dieser Art üblich ist. Der nächstgelegene größere Bahnhof ist Köln-Mülheim, der von verschiedenen Bussen, Stadtbahnen, S-Bahnen und Regionalzügen angefahren wird. Von dort aus führt der Weg weiter mit der Straßenbahn-Linie 4 bis zur Haltestelle Von-Sparr-Straße oder alternativ mit dem Bus Nr. 150 in Richtung Schanzenstraße.
Anfahrt mit dem Auto
Wer mit dem eigenen Fahrzeug anreist, sollte ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche einplanen, da diese rund um das Palladium erfahrungsgemäß etwas aufwendiger ausfallen kann. Autofahrende, die über die A3 anreisen, nehmen die Ausfahrt Köln-Dellbrück (Ausfahrt 26). Anschließend geht es auf der Bergisch Gladbacher Straße in Richtung Köln weiter. Nach der Unterführung biegt man rechts in die Carlswerkstraße ab und anschließend links in die Schanzenstraße, wo sich das Palladium befindet.
Adresse und Barrierefreiheit
Das Konzert findet im Palladium in der Schanzenstraße 36, 51063 Köln statt. Laut Angaben von Inklusion Muss Laut Sein ist die Venue über den ebenerdigen Hintereingang barrierefrei zugänglich. Für Menschen mit Rollstuhl steht zudem ein Podest zur Verfügung, außerdem gibt es barrierefreie Toiletten im Gebäude.
Ausverkaufte Show und ungewisse Zukunft
Die Tickets für das Konzert in Köln sind bereits vollständig vergriffen – ein Umstand, der die große Nachfrage nach den Abschiedsshows mit Hannes Braun unterstreicht. Da bislang keine weiteren Kissin'-Dynamite-Konzerte mit dem scheidenden Frontmann angekündigt wurden, dürfte der Kölner Auftritt für viele Fans die letzte Gelegenheit sein, ihn live auf der Bühne zu erleben.
Der Abschied von Hannes Braun als Live-Performer markiert zweifellos einen bedeutenden Wendepunkt für Kissin' Dynamite. Während der Sänger der Band als kreativer Kopf hinter den Songs und als Produzent weiterhin erhalten bleibt, endet mit den „The Big Goodbye“-Konzerten ein wichtiges Kapitel der Live-Geschichte der Band. Der Chart-Erfolg des aktuellen, selbstbetitelten Albums zeigt dabei, dass Kissin' Dynamite auch in dieser Übergangsphase künstlerisch und kommerziell auf einem Höhepunkt steht – ein Umstand, der den Abschiedsshows eine besondere Symbolik verleiht und zugleich Spannung auf die musikalische Zukunft der Band ohne Braun am Mikrofon weckt.
Quelle: Metal Hammer DE· Originalartikel ↗
Zuletzt aktualisiert: 5.10.2026, 08:05:26

