METAL
Slipknot-Gitarrist Jim Root: Neues Album soll schmerzen und roh bleiben

Jim Root, seit vielen Jahren Gitarrist der US-amerikanischen Metal-Band Slipknot, hat sich öffentlich zum kommenden neuen Album der Gruppe geäußert. Seine Botschaft ist unmissverständlich: Das neue Material soll schmerzen, es soll unter die Haut gehen und ausdrücklich nicht in einem überproduzierten, glattpolierten Klanggewand daherkommen. Root positioniert sich damit klar gegen eine allzu steril klingende Studioproduktion und verspricht stattdessen einen ungeschönten, kompromisslosen Sound.
In seiner Aussage lässt Root anklingen, dass die Band an einem Punkt angekommen ist, an dem es kein Zurück mehr gibt – die Arbeit am neuen Album wird intensiv und die kommende Zeit für Slipknot entsprechend arbeitsreich. Wörtlich sagte er: "Because as you know by now... We're about to get real busy." Dieser Satz liest sich wie eine Ankündigung, dass für die Band nun eine Phase beginnt, in der Albumproduktion, mögliche weitere Aktivitäten und die Vorbereitung auf die Veröffentlichung des neuen Werks im Mittelpunkt stehen werden.
Rohheit statt Politur
Die zentrale Aussage von Jim Root dreht sich um die Klangästhetik des kommenden Albums. Er macht deutlich, dass ihm eine Produktion wichtig ist, die nicht zu sehr geglättet oder in ihrer Wirkung abgeschwächt wird. Statt eines makellos polierten Sounds, wie er in modernen Studioproduktionen häufig anzutreffen ist, soll das neue Slipknot-Album offenbar eine gewisse Kante und Direktheit behalten. Wenn Root davon spricht, dass das Album "Gefühle verletzen" wird, deutet das darauf hin, dass die Band bereit ist, mit ihrer Musik unangenehm zu werden – emotional wie klanglich schonungslos, ohne Rücksicht darauf, ob das bei allen Hörerinnen und Hörern gut ankommt.
Diese Haltung steht im Gegensatz zu einer Produktionsweise, die auf maximale Massentauglichkeit und einen möglichst breiten Hörerkreis abzielt. Root scheint stattdessen für einen Ansatz zu plädieren, bei dem die künstlerische Aussage und die unmittelbare Wirkung der Musik über einer perfekt austarierten, radiotauglichen Mischung stehen. Für eine Band wie Slipknot, die seit jeher für ihre intensive und aggressive Bühnenpräsenz sowie ihre kompromisslose musikalische Ausrichtung bekannt ist, wäre ein solcher Ansatz eine konsequente Fortführung ihres künstlerischen Selbstverständnisses.
Was das Zitat andeutet
Der zweite Teil von Roots Aussage – der Hinweis darauf, dass es für die Band nun "richtig geschäftig" werde – lässt sich als Ankündigung einer intensiven Arbeitsphase lesen. Root formuliert dies mit einer gewissen Beiläufigkeit, fast so, als sei diese Entwicklung für aufmerksame Beobachter der Band längst absehbar gewesen. Die Formulierung "as you know by now" suggeriert, dass es bereits vorherige Signale oder Anzeichen gegeben haben könnte, die auf eine bevorstehende intensive Phase der Bandaktivität hindeuten.
Gleichzeitig bleibt die Aussage bewusst vage, was konkrete Details wie einen Veröffentlichungstermin, einen Albumtitel oder weitere Informationen zur Produktion angeht. Root konzentriert sich in seiner Äußerung ausschließlich auf die grundsätzliche Ausrichtung und den Charakter des kommenden Albums, ohne tiefer ins Detail zu gehen. Für die Fangemeinde bedeutet das: Es gibt eine klare inhaltliche Ansage zur Stoßrichtung des neuen Materials, aber noch keine handfesten organisatorischen Fakten.
Bedeutung für die Fans
Für die Anhängerschaft von Slipknot dürfte Roots Aussage dennoch als vielsagendes Signal gewertet werden. Ein Gitarrist, der explizit betont, dass das neue Album Gefühle verletzen soll und bewusst nicht überproduziert klingen darf, weckt Erwartungen an ein Werk, das sich nicht an gefälligen Kompromissen orientiert. Gerade in einer Zeit, in der viele Produktionen im Metal-Bereich stark bearbeitet und klanglich geglättet werden, könnte eine bewusst rohere Herangehensweise als Statement verstanden werden – als Rückbesinnung auf eine unmittelbarere, weniger kalkulierte Form des Musikmachens.
Roots Worte lassen sich somit als eine Art Vorausblick verstehen, der weniger auf konkrete Fakten als auf die grundsätzliche künstlerische Haltung hinter dem kommenden Album abzielt. Die Ankündigung, dass es für die Band nun intensiv weitergeht, verstärkt zudem den Eindruck, dass die Arbeit an neuem Material bereits in vollem Gange ist oder unmittelbar bevorsteht.
Insgesamt fügt sich Jim Roots Statement in ein Bild ein, das viele Fans von Slipknot ohnehin mit der Band verbinden: kompromisslose Musik, die nicht auf Wohlgefallen, sondern auf Wirkung abzielt. Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Details zu Veröffentlichungsterminen oder weiteren Produktionsschritten vorliegen, macht die Aussage des Gitarristen deutlich, in welche Richtung sich das kommende Album inhaltlich und klanglich bewegen soll. Für die Community von Radio SchwarzeSeele ist dies ein weiterer Hinweis darauf, dass sich in der Slipknot-Welt etwas Größeres zusammenbraut – und dass die kommenden Monate für Band und Fans gleichermaßen ereignisreich werden dürften.
Quelle: Metal Injection· Originalartikel ↗
Zuletzt aktualisiert: 2.10.2026, 18:01:17

