ROCK
Hardbone liefern mit „Hardbeat“ knallharten Rock’n’Roll aus Deutschland

Mit „Hardbeat“ veröffentlicht die deutsche Hardrock-Formation Hardbone am 18. September 2026 über Massacre Records bereits ihr sechstes Studioalbum. Zwölf neue Songs versprechen genau das, was der Bandname suggeriert: knochenharte Rhythmen, druckvolle Gitarrenarbeit und einen unverkennbaren Rock’n’Roll-Spirit, der sich klar an Größen wie AC/DC oder Airbourne orientiert, dabei aber eine eigene musikalische Handschrift bewahrt.
Die Band tritt in der aktuellen Besetzung mit Tim Dammann am Gesang, Sebastian Kranke und Luca Rosnau an den Gitarren, Tim Schwarz am Bass sowie Benjamin Ulrich am Schlagzeug an. Mit dieser Konstellation liefern Hardbone ein Album ab, das laut Rezension des Hellfire-Magazins von markanten Vocals und riffigen Gitarrenattacken geprägt ist, ohne dabei die Eigenständigkeit der Band zu verlieren.
Der Opener setzt den Takt
Den Auftakt macht der titelgebende Song „Hardbeat“, der als kurzer, knapper Herzschlag beschrieben wird und die Hörerschaft optimal auf die nachfolgenden Tracks vorbereitet. Direkt danach folgt mit „Four to the Floor“ ein gitarrenlastiger Einstieg, der laut Rezensent eine „megageile Anlehnung“ an AC/DC oder Airbourne erkennen lässt und von einem mitreißenden Rock’n’Roll-Rhythmus getragen wird.
Mit „House of Rock’n Roll“ setzt die Band ihren unverschnörkelten, groovigen Stil fort. Knallharte Gitarren bestimmen auch hier den Sound und untermauern den Anspruch der Band, klassischen Rock’n’Roll mit kompromissloser Energie zu verbinden.
Big Dog als Herzstück des Albums
Besondere Aufmerksamkeit widmet die Rezension dem Track „Big Dog“ – zu Deutsch „großer Hund“. Der Song besticht zunächst durch eine außergewöhnlich starke Basslinie, bevor die Gitarren ins Geschehen eingreifen, ohne dass dabei Energie verloren geht. Bemerkenswert ist laut Beschreibung, dass trotz der riffigen Gitarrenarbeit kein übermäßig schneller Rhythmus entsteht. Hervorgehoben wird ein kurzes, aber intensives Gitarrensolo bei 1:31 Minuten, das sich bei 2:13 Minuten fortsetzt. Das Ende dieses zweiten Solos dient zudem als Bridge für ein besonders gelungenes Intermezzo, bei dem riffige Gitarren und der wiederholt eingesetzte Songtitel den Track zusätzlich vorantreiben.
Klassischer Rock’n’Roll trifft auf melodische Töne
Die Songs „Evil for a good cause“ und „Going Commando“ werden als klassischer Rock’n’Roll eingeordnet, der gitarrentechnisch sogar eine gewisse freche Note aufweist. Einen Kontrast dazu bildet „Hole in my Heart“, das zwar nicht weniger riffig daherkommt, dabei aber deutlich melodischer ausfällt als die vorangegangenen Stücke.
Beim Track „You made me do it“ stellt sich eine minimal ruhigere Gangart ein, die sich hörbar von den vorherigen Songs unterscheidet. Mit „One Night away“ folgt anschließend ein rhythmisch klassischer Hard-Rock-Song, der in der Rezension mit dem Wunsch verbunden wird, die Band möge bald live zu erleben sein.
Tempo und Chorgesang als Stilmittel
Deutlich an Geschwindigkeit nimmt der Song „Unstoppable“ zu. Rebellisch und befreit jagt der Track durch die Boxen, wobei neben der markanten Stimme von Sänger Tim Dammann auch ein erwähnenswerter Choreinsatz zum Gesamteindruck beiträgt. Diese Chorus-Einlage findet sich in ähnlicher Form auch bei „Hard to get“ wieder und verleiht dem Song eine besondere Note.
Den Abschluss des Albums bildet „Bad (as you want me to be)“, der dem Werk eine bluesige, mit schwerem Rhythmus versehene Note verleiht. Hervorgehoben wird hier eine besonders starke Basslinie bei 2:43 Minuten, die in Kombination mit harten Drumschlägen eine intensive Wirkung entfaltet. Zusätzlich sorgt ein kraftvolles Gitarrensolo bei 3:23 Minuten für einen eindrucksvollen Schlusspunkt.
Die komplette Tracklist im Überblick
Das Album umfasst insgesamt zwölf Songs: „Hardbeat“, „Four to the Floor“, „House of Rock’n Roll“, „Big Dog“, „Evil for a good cause“, „Going Commando“, „Hole in my Heart“, „You made me do it“, „One Night away“, „Unstoppable“, „Hard to get“ sowie „Bad (as you want me to be)“ als abschließenden Track.
Bewertung und Fazit der Redaktion
In seinem Fazit hebt das Hellfire-Magazin hervor, dass „Hardbeat“ von sehr riffigen Attacken und starken, markanten Vocals geprägt sei, die das Album deutlich nach vorne treiben. Trotz der musikalischen Nähe zu Bands wie AC/DC oder Airbourne bleibe „Hardbeat“ eine eigenständige Darbietung, die direkt „aus der musikalischen Hölle entstiegen“ scheine. Für dieses Werk vergibt das Magazin starke 9 von 10 Hellfire-Punkten – eine Bewertung, die die Qualität und Konsequenz des Albums eindrucksvoll unterstreicht.
Mit „Hardbeat“ liefern Hardbone ein weiteres Kapitel in ihrer bereits sechs Alben umfassenden Bandgeschichte ab und beweisen, dass klassischer, kompromissloser Rock’n’Roll auch im Jahr 2026 seinen festen Platz in der deutschen Hardrock-Landschaft hat. Die Kombination aus riffstarken Gitarren, markantem Gesang und punktgenau gesetzten Soli macht das Album zu einem Werk, das sowohl eingefleischte Genre-Fans als auch Neueinsteiger überzeugen dürfte. Für Radio SchwarzeSeele bestätigt sich damit einmal mehr: Deutscher Hardrock kann international mithalten – und Hardbone liefert mit „Hardbeat“ den Beweis dafür.
Quelle: Hellfire-Magazin· Originalartikel ↗
Zuletzt aktualisiert: 7.10.2026, 18:14:54
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