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Motionless in White: Ricky Olson und Vinny Mauro jagen Geister im Horrorknast

Die Horror- und Paranormal-Serie „Paranormal Prison" geht in die vierte Staffel, und zum Auftakt bekommt es das Team mit prominenter Verstärkung aus der Rock- und Metal-Welt zu tun: Ricky Olson, Gitarrist von Motionless in White, sowie Schlagzeuger Vinny Mauro begleiten die Moderatoren Josh Bernstein („The Power Hour", „Z2") und Katrina Weidman („Portals to Hell") auf einer nächtlichen Erkundungstour durch eines der berüchtigtsten verlassenen Gefängnisse der Welt. Gedreht wurde die Episode beim Inkcarceration Music & Tattoo Festival 2026, einer von Danny Wimmer Presents veranstalteten Großveranstaltung, die traditionell im Ohio State Reformatory in Mansfield, Ohio, stattfindet.
Das Konzept der Sendung setzt gezielt auf den Kontrast zwischen Gläubigen und Skeptikern: Während sich das Team mit moderner paranormaler Ausrüstung durch die düsteren Gänge des ehemaligen Gefängnisses bewegt, soll am Ende jeder Sequenz die immer gleiche Frage im Raum stehen – habe ich das gerade wirklich gehört, oder spielt mir meine Fantasie einen Streich? Genau dieses Spannungsfeld zwischen Beweis und Zweifel bildet den roten Faden der neuen Episode.
Der erste Stopp: der „Toilettenraum"
Der erste Ort, den die Gruppe in der Auftaktfolge betritt, ist ein verfallener Bereich des Gefängnisses, der von den Machern nur als „Toilettenraum" bezeichnet wird. Dort stehen Reihen nicht mehr installierter, staub- und schmutzbedeckter Toilettenschüsseln sowie weitere zurückgelassene Möbelstücke – ein Ort, der allein durch seinen Verfall eine bedrückende Atmosphäre erzeugt und als Schauplatz für die erste Untersuchung der Staffel dient.
In dieser Umgebung erklärt Katrina Weidman dem Team eines der zentralen technischen Hilfsmittel der Sendung: die sogenannte Spirit Box. Dieses Gerät soll spirituelle Störungen von Radiowellen einfangen und so vermeintliche Botschaften aus dem Jenseits hörbar machen. Für Ricky Olson ist das Gerät kein Neuland – er nutzt eine Spirit Box eigenen Angaben zufolge regelmäßig bei privaten paranormalen Untersuchungen gemeinsam mit seiner Freundin. Er berichtet, dass er damit „die ganze Zeit" Erfolge erzielt habe, und beschreibt eine wiederkehrende Beobachtung: Geister würden dazu neigen, das Gespräch von den direkt gestellten Fragen wegzulenken, anstatt sie unmittelbar zu beantworten.
Botschaften aus dem Dunkel
Während der Sitzung mit der Spirit Box will das Team mehrere Wörter und Wortfetzen aufgefangen haben, die im Kontext des Ortes für zusätzliche Beklemmung sorgen. Darunter sind Begriffe wie „relationship" (Beziehung), die Aufforderung „stay in the next room" (bleib im nächsten Raum), das Bruchstück „...that I'm here" (...dass ich hier bin) sowie der Satz „Oh, they're coming" (Oh, sie kommen). Diese Fragmente werden von der Gruppe als mögliche Hinweise auf eine Präsenz im Raum gedeutet.
Schlagzeuger Vinny Mauro, der sich selbst als Skeptiker beschreibt, stellt daraufhin die direkte Frage, ob die vermuteten Geister damit einverstanden seien, dass die Gruppe sich in ihrem Raum aufhält. Die Antwort, die das Team interpretiert, fällt eindeutig negativ aus – und offenbar hinterlässt diese Begegnung auch bei dem eigentlich distanziert auftretenden Mauro einen sichtlich verunsicherten Eindruck.
Persönliche Wurzeln der Faszination
Im Verlauf der Episode gewährt Ricky Olson auch einen Einblick in seine persönliche Geschichte mit dem Übernatürlichen. Gegenüber Bernstein und Weidman erzählt er von einem einschneidenden Kindheitserlebnis: Im Alter von sieben oder acht Jahren sei er aufgewacht und habe einen kleinen Jungen in seinem Zimmer gesehen – ein Moment, der ihm damals „die Lebensgeister ausgetrieben" habe, wie er es formuliert. Genau dieses frühe Erlebnis bezeichnet Olson als den eigentlichen Ursprung seiner bis heute anhaltenden Neugier für paranormale Phänomene.
Die Untersuchung setzt sich im weiteren Verlauf der Episode fort, wobei laut Sendung visuelle Auffälligkeiten festgehalten werden, die zwischen Olson und Mauro im Raum umherzuschweben scheinen. Über die Spirit Box soll währenddessen eine weitere Stimme zu vernehmen sein, die den Satz „I'm with you" (Ich bin bei dir) bestätigt – ein Moment, der die zuvor gesammelten Eindrücke der Gruppe zusätzlich untermauert.
Ausstrahlung und Staffelüberblick
Die komplette erste Episode der neuen Staffel wird präsentiert von Strung und Parlor Beverages und ist frei zugänglich. Insgesamt umfasst die vierte Staffel von „Paranormal Prison" acht neue Episoden, die jeweils freitags um 13 Uhr Ostküstenzeit exklusiv auf dem YouTube-Kanal von Loudwire ausgestrahlt werden.
Historischer Schauplatz Ohio State Reformatory
Das Inkcarceration Music & Tattoo Festival findet jährlich am historischen Ohio State Reformatory in Mansfield statt – jenem Ort, an dem auch die Dreharbeiten zur aktuellen Episode stattfanden. Die Bauarbeiten an dem Gefängnis begannen bereits im Jahr 1886, der eigentliche Betrieb erstreckte sich von 1896 bis 1990. Bekanntheit über die Region hinaus erlangte das Gebäude zudem durch eine Szene im Filmklassiker „Die Verurteilten" („The Shawshank Redemption"). Auch wenn das ehemalige Gefängnis inzwischen ganzjährig für touristische Besichtigungen geöffnet ist, gilt der Festivalzeitraum als der aufregendste Moment des Jahres, wenn für ein langes Wochenende Rock- und Metal-Fans die Anlage bevölkern.
Inkcarceration zählt zu den zahlreichen großen Festivals, die von Danny Wimmer Presents veranstaltet werden. Seit der Gründung im Jahr 2011 hat sich DWP zu einem der führenden Konzertveranstalter im Bereich Heavy Music und darüber hinaus entwickelt und maßgeblich zum Ausbau der US-amerikanischen Festivallandschaft beigetragen, die die Frühlings-, Sommer- und Herbstmonate prägt. Neben Inkcarceration umfasst das Festivalportfolio von DWP unter anderem Aftershock, Born & Raised, Bourbon & Beyond, das Golden Sky Country Music Festival, Louder Than Life, Rocklahoma, Sonic Temple sowie Welcome to Rockville. Weiterführende Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sind über die offiziellen Websites von Inkcarceration und Danny Wimmer Presents abrufbar.
Mit dem Auftritt von Ricky Olson und Vinny Mauro reiht sich Motionless in White in eine Riege von Rock- und Metal-Musikern ein, die ihre persönliche Faszination für das Übernatürliche öffentlich teilen und damit auch Formaten wie „Paranormal Prison" zusätzliche Aufmerksamkeit innerhalb der Szene verschaffen. Die Verbindung aus historischem Schauplatz, echten Bandmitgliedern und dokumentierten Untersuchungen macht die Episode zu einem Beispiel dafür, wie eng Musikfestivals, popkulturelle Mythen und der anhaltende Reiz des Unerklärlichen inzwischen miteinander verwoben sind – und dürfte sowohl Fans der Band als auch Anhänger des Paranormal-Genres gleichermaßen ansprechen.
Quelle: Loudwire· Originalartikel ↗
Zuletzt aktualisiert: 30.9.2026, 12:15:26
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